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Was treibt so viele Führungskräfte?

Seit nunmehr beinahe 25 Jahren begleite ich Führungskräfte und Entscheidungsträger bei beruflichen und privaten Themen. Dabei fällt mir auf, dass es viel zu viele sind, die ihren Erfolg nicht wirklich genießen können. Sie hetzen und rennen auch dann noch, wenn der berufliche Erfolg längst dafür sorgen würde, sich auch Zeiten der Ruhe und des Vergnügens zu vergönnen. Warum ist das so? Bei der Begleitung stelle ich fest, dass Betroffene sich einfach nicht zugestehen, sich selbst an erste Stelle zu setzen. Sie holen sich ihre ganze Anerkennung bei ihren Kunden, Mitarbeitern oder eben beim Materiellen. Egal ob dies ein volles Bankkonto, Immobilien, teure Fahrzeuge oder andere Luxusgüter sind. Diese müssen natürlich bedient werden und somit wird die Abhängigkeit von äußeren Dingen nicht weniger, sondern mehr und mehr. Warum ist das so?

Bei der Begleitung erkennen die meisten Klienten schnell, dass sie solche Kräfte wie Selbstwert, Zuversicht, Vertrauen und Geborgenheit bei anderen zu finden hoffen und nicht wirklich wissen, wie sie diese bei sich selbst stärken oder finden können. Meist sind diese derart im Inneren verborgen, dass es den Anschein hat, als wenn sie fehlen würden. Das stimmt aber nicht. Die gemeinsame Herausforderung besteht also darin, solche verborgenen Kräfte (wieder) zu entdecken und somit als Grundnahrungsmittel für sich selbst einzusetzen. Somit ist es auch meist nicht notwendig mit einer radikalen Lebensveränderung (Scheidung, Berufs- oder Ortswechsel) zu reagieren. Fast alle berichten, dass sie bereits nach kurzer Zeit und nach wenigen Stunden der Begleitung merken, dass sie an die Anforderungen des Alltages gelassener, ruhiger und freudiger herangehen. Sie fühlen sich dann als Kapitän ihres eigenen Lebens und nicht mehr als Sklave seiner selbst.